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EU verschärft Zölle auf bestimmte Eisen- und Stahlerzeugnisse aus Indien
Mit der Durchführungsverordnung (EU) 2025/1737 vom 13. August 2025 hat die Europäische Kommission endgültige Antidumpingzölle auf nahtlose Rohre und Röhren aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in Indien eingeführt. Die Entscheidung folgt auf eine Überprüfung wegen des bevorstehenden Außerkrafttretens früherer Maßnahmen und bestätigt, dass indische Exporteure weiterhin zu Preisen verkaufen, die den EU-Markt erheblich unter Druck setzen.
Betroffene Warennummern (KN-Codes):
7304 19 90 – Nahtlose Rohre aus Eisen oder nicht legiertem Stahl, andere
7304 29 90 – Nahtlose Rohre aus nicht rostendem Stahl, andere
7304 39 98 – Nahtlose Rohre aus legiertem Stahl (außer Edelstahl), andere
7304 59 99 – Nahtlose Rohre aus anderen Stählen, andere
Hintergrund:
Frühere Maßnahmen: Bereits seit 2017 bestanden Antidumpingzölle gegen diese Produkte aus Indien.
Ergebnis der Überprüfung: Ohne Verlängerung der Zölle drohten massive Preisunterbietungen, ein Verlust von Marktanteilen für EU-Hersteller und erhebliche wirtschaftliche Schäden.
Preisunterschied: Indische Produkte lagen preislich deutlich unter vergleichbaren EU-Erzeugnissen.
Folge für EU-Industrie: Gefahr der Produktionsdrosselung, Arbeitsplatzverluste und sinkende Investitionen.
Endgültige Antidumpingzollsätze:
ISMT Limited: 12,1 %
Jindal Saw Limited: 9,4 %
Andere mitarbeitende Unternehmen: 10,7 %
Alle übrigen Unternehmen: 12,1 %
Quelle: Nur die im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichte Fassung von Dokumenten der Europäischen Union ist verbindlich. Die Verbindlichkeit des Amtsblatts der Europäischen Union ist in der Verordnung (EU) Nr. 216/2013 des Rates vom 7. März 2013 geregelt. © Europäische Union, 1998–2025.






