USA – Vorläufig Antidumpingzölle auf deutsches Thermodruckpapier

Die International Trade Administration hat bekanntgegeben, dass ab dem 12. Mai 2021 zunächst vorläufig Antidumpingzölle auf Thermodruckpapier deutscher Unternehmen erhoben werden.

Der vorläufige Antidumpingzoll beträgt 2,78 Prozent und gilt für Produkte der US-Unterpositionen 4811 90 80 30 und 4811 90 90 30 aller betroffenen deutschen Unternehmen. Das Handelsministerium weist die US-Zollbehörde Customs and Border Protection an, von US-Importeuren zunächst Barsicherheiten in entsprechender Höhe einzufordern.

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Quelle: DEPARTMENT OF COMMERCE

Brexit

Welche Auswirkungen hat der Brexit – was ändert sich, was ist zu beachten.

Am 24. Dezember 2020 haben sich die EU und GBR auf ein Abkommen geeinigt, das seit dem 1. Januar 2021 vorläufig anwendbar ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass auch bei Anwendung dieses Freihandelsabkommens die Waren zollrechtlich abgefertigt werden müssen. Auch ist die Einfuhrumsatzsteuer von dem Abkommen nicht umfasst und somit zu erheben.

Achtung!

Damit Waren aus GBR zollrechtlich abgefertigt werden können, müssen diese beim Zoll angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt durch die Abgabe einer Zollanmeldung, die für alle Waren mit den gesetzlich geforderten Angaben erstellt werden muss. Im gewerblichen Warenverkehr sind dabei insbesondere eine Warenbeschreibung und die Angabe der EORI-Nr. des Empfängers zwingend notwendig.

Aktuell ist zunehmend festzustellen, dass bei den Unternehmen (insbesondere den Post- und Paketdienstleistern) die erforderlichen Informationen für die Erstellung der Zollanmeldungen nicht vorliegen. Dies führt bei den Beteiligten teilweise zu einem erheblichen Aufwand und die Waren können erst mit Verzögerung beim Zoll angemeldet und abgefertigt werden. Dementsprechend kann es auch zu verzögerten Auslieferungen an den Kunden kommen.

Seitens der Zollverwaltung wurden umfassende Vorkehrungen getroffen, um Warensendungen aus GBR so zügig wie möglich abzufertigen. Insbesondere wurden Personalressourcen geschaffen, die für eine IT-Abfertigung flexibel eingesetzt werden können.

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Der Chatbot steht für allgemeine Fragen zu dem in Deutschland geltenden Recht rund um den Brexit zur Verfügung.
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Brexit

Quelle: Zoll.de

EAWU: Nullsatz für viele Waren endet

Die EAWU wird die Zollvergünstigungen auf Waren, die im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus stehen, nicht mehr verlängern. Sie enden zum 31. März 2021.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, haben die Mitgliedstaaten der EAWU die Zollsätze für Waren wie zum Beispiel Medizinausrüstungen und Schutzmasken auf Null gesenkt und diese Bestimmungen mehrmals verlängert. Zuletzt legte man die Verlängerung bis zum 31.März 2021 fest.

Quelle: Eurasischen Wirtschaftskommission

USA – Antidumping: Endgültige Entscheidung bei Aluminiumblechen

Das US-Handelsministerium hat nach einer vorläufigen nun eine endgültige Antidumpingentscheidung auf Aluminiumbleche aus Deutschland und fünfzehn weiteren Ländern bekanntgegeben.

Die  beteiligte International Trade Commission (ITC) wird  ihre endgültige Entscheidung bis zum 15. April 2021 bekanntgeben.

Fällt auch die Entscheidung der ITC im April 2021 positiv aus, wird das Handelsministerium voraussichtlich am 22. April 2021 endgültige Antidumpingzölle erlassen. Im gegenteiligen Falle wird das Verfahren beendet und keine weiteren Antidumpingzölle erhoben.

In Deutschland ist demnach ein Unternehmen mit einer Dumpingmarge von 242,8 Prozent betroffen, für alle anderen deutschen Unternehmen wurde eine Marge von 49,4 Prozent ermittelt.

Weitere von dem Verfahren betroffene Länder sind Bahrain, Brasilien, Kroatien, Ägypten, Indien, Indonesien, Italien, Oman, Rumänien, Serbien, Slowenien, Südafrika, Spanien, Taiwan und die Türkei.

Für die Länder Griechenland und Südkorea. Fällte das Handelsministerium eine Negativentscheidung.

 

Quelle: US-Handelsministerium