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USA verhängen 50 % Zölle auf Kupferhalbwaren – Bericht zur Sect. 232-Untersuchung veröffentlicht
Washington, 30. Juli 2025 – Die Vereinigten Staaten haben mit einer aktuellen Proklamation zusätzliche Zölle in Höhe von 50 % auf die Einfuhr von halbfertigen Kupferprodukten und verarbeiteten Kupferderivaten verhängt. Die Maßnahme ist das Ergebnis einer umfassenden Section 232-Untersuchung des US-Handelsministeriums, die zuvor im Februar 2025 eingeleitet wurde. Ziel ist es, die nationale Sicherheit zu stärken und die heimische Industrie zu schützen.
Hintergrund der Maßnahme
Kupfer gilt in den USA als strategisch wichtiges Material – insbesondere für die Verteidigungsindustrie, kritische Infrastruktur und Hochtechnologiebranchen. Die Untersuchung gemäß Section 232 des Trade Expansion Act von 1962 kam zu dem Ergebnis, dass der zunehmende Importdruck und die Abhängigkeit von ausländischen Kupferlieferungen eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen.
Maßnahmen im Überblick
Einheitlicher 50 % Zoll auf Kupferhalbwaren und stark verarbeitete Kupferprodukte, gültig ab dem 1. August 2025.
Ausnahmen gelten für Kupfererz, Anoden, Kathoden und Schrott.
Künftige Maßnahmen könnten Exportbeschränkungen für hochwertigen US-Kupferschrott und weitere gestaffelte Zölle auf raffiniertes Kupfer ab 2027 umfassen.
Ziel ist es, eine Wiederbelebung der US-Kupferverarbeitung zu erreichen und kritische Lieferketten widerstandsfähiger zu machen.
Bedeutung für Wirtschaft & Handel
Die Einführung der Zölle könnte globale Lieferketten massiv beeinflussen und die Kosten für kupferintensive Industrien – wie Elektromobilität, Bauwesen und AI-Infrastruktur – erhöhen. Insbesondere Exportländer wie Chile, Peru, Kanada oder Mexiko müssen mit Handelshemmnissen rechnen.
Quellen:
Proklamation auf whitehouse.gov
Hintergrundbericht zur Section-232-Untersuchung (whitehouse.gov)
Politico zur Untersuchungseinleitung
Thompson Coburn – Analyse zum US-Kupferzoll






